Liebe Reisebegleiter!
Gestern haben wir erwähnt, dass sich Maui aus einem großen und einem kleinen Kreis zusammensetzt. Optisch erinnert es etwas an die Enterprise. Heute jedenfalls haben wir den gesamten großen Kreis umrundet. Wir waren wieder unterwegs in den Haleakala National Park, aber diesmal in den tropischen Teil, der auf der anderen Seite des Gipfels liegt, als der gestern beschriebene trockene Teil.
Zunächst sind wir über eine sehr unterhaltsame Küstenstraße gefahren, dem Kula Highway. Man könnte sagen, diese Straße wird immer weniger. Zunächst wird sie von zweispurig zu einspurig, dann fällt die Markierung weg und zu guter Letzt auch noch der Asphalt. Besonders interessant ist die sich ständig ändernde Landschaft.
Eat my dirt: mit unserem modernen Jeep hatten wir hier ⬇️ keine Probleme, der Mazda offenbar schon
Nach einer langen und spaßigen Fahrt sind wir im Kipahulu Visitor Center angekommen. Dort hat Esther ihr ausgefülltes Junior Ranger Buch abgegeben und den Junior Ranger Eid auf hawaiianisch abgelegt. Dafür gab es sogar Applaus von den hawaiianischen Rangers ;)
Hawaiianisch ist auf allen Inseln sehr präsent und wird auch noch vereinzelt gesprochen. Leider haben viele der derzeit berufstätigen Hawaiianer die Sprache nicht wirklich gelernt, da es einige Zeit verboten war, hawaiianisch zu lehren (allerdings nicht, seit Hawaii Teil der USA ist). Mittlerweile wird es in den Schulen wieder gelehrt. Dennoch ist die Sprache und die Bedeutung ihrer Worte sehr präsent auf Hawaii, viel präsenter als zB die indianischen Begriffe in zB Mesa Verde, da es ja noch gesprochen wird, interessant ist daher, dass es in dieser eigentlich alten Sprache, die ursprünglich keine Schrift hatte und nur aus 5 Vokalen und 7 Konsonanten besteht, auch moderne Worte wie Flugzeug (mokulele) und Flughafen (Kahua mokulele) gibt und diese Worte auch angeschrieben sind (sehr wichtig auch die Begriffe kāne (🚹)und wahine (🚺)). Sehr oft bezeichnen die hawaiianischen Namen auch inhaltlich das, was man sieht, wie wir aus eigener schmerzhafter Erfahrung (im Nachhinein anhand des "poipu" Beach lernen mussten. Die Übersetzung führen wir aber nicht an, da ihr euch sonst rückwirkend Sorgen um uns macht.
Zurück zum Nationalpark. Mit stolz geschwellter Brust ob der verdienten Verleihung des Grades "Junior Ranger" begaben wir ins auf den Pipiwai Trail, der sich im tropischen Teil des Haleakala (Haus der Sonne) befindet.
Begonnen hat der Trail mit einer Zurschaustellung der schönsten tropischen Pflanzen und Wasserfälle
Im zweiten Teil kam etwas für uns besonders lustiges: ein Bambuswald. In diesem Wald ist es plötzlich viel kühler und trockener. Die langen Stangen drängen sich eng aneinander, wodurch es ganz dunkel wird und wenn der Wind weht, klopfen die hohlen Stangen aneinander, wodurch sie ein Geräusch wie Regen erzeugen.
Am Ende des Trails gibt es noch einmal ein kurzes tropisches Stück, bevor man mit einem Wasserfall (wailele) belohnt wird.
Diese Blume hat im Wald einen herrlichen Duft verteilt ⬇️
Bambuskrone ⬇️
Zum Abschluss begaben wir uns auf den kurzen Kuloa Point Trail, der bis ans Meer führt und Einblick in eine wunderschöne Bucht gewährt
Nachdem wir die Natur per pedes genossen haben, haben wir sie per Auto weiter erkundet, indem wir die berühmte Road to Hana gefahren sind. Diese Straße ist zwar asphaltiert, aber genauso eng wir jene, die wir am Vormittag befahren sind. Die Road to Hana führt erwartungsgemäß nach Hana. Sie führt über 100 km entlang von Berghängen durch die schönsten tropischen Pflanzen. Immer wieder gibt es Wasserfälle und die sich darunter bildenden Becken zu bestaunen (in denen man übrigens schwimmen darf). Der starke Regenfall, die Wasserfälle und die sich dadurch bildenden Becken und Flüsse verursachen, dass man über nicht weniger als 54 (in Worten: vierundfünfzig) Brücken fährt. Die Brücken sind allesamt einspurig und man muss sehr rücksichtsvoll fahren. An manchen Stellen ist es so eng, dass man aufgefordert wird, sich für den Gegenverkehr durch Hupen bemerkbar zu machen. Entlang der Road to Hana befinden sich auch viele der für Hawaii typischen Fruit und Farm Stands.
Am Abend haben wir in der Tiki Bar eine köstliche, nach unseren Wünschen belegte Pizza gegessen.
Esther & Matthias
























































Incredible views!!! Poipu means "crushig waves". Does that mean you were crushed in the waves, smashed against the rocks, nearly drowned, ...? You raised our curiosity by NOT mentioning what you experienced on that beach. In any case, Hawaii definitely seems to be worth considering a retirement-celebration-trip!
AntwortenLöschenGanz toll was man alles sieht, wenn einen der Autovermieter nicht in seiner Reisefreiheit einschräntk ;) deswegen ist gerade dieser Bericht sehr interessant. Wir waren in Lahaina im "Chessesburgers in Heaven", direkt an der Promenade. Da hats uns sehr gut geschmeckt damals :) liebe Grüße
AntwortenLöschenSorry, Cheeseburger in Paradise heißt es natürlich ;)
AntwortenLöschenHabt ihr eure Haare an den Baum gehalten?
AntwortenLöschenDas war ein abgebrochenes Stück Ast ;)
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